TALHOF-ALTENDORF
 
Schafe und Ziegen weiden für die Umwelt

Hoftagebuch

Hier veröffentlichen wir in loser Folge kurze Einblicke in unseren Hofalltag.

04.03.2021

Trotz schönem Wetter konnten wir heute Morgen keinen Mist mehr auf den Wiesen ausbringen. Unser Gafner Miststreuer hatte einen Defekt. Dieser wurde aber noch vor dem Mittag, von der Firma Gerster Land und Kommunaltechnik aus Benken fachgerecht behoben. Herzlichen Dank dafür. Die Arbeiten können somit weitergeführt werden. 

03.03.2021

Auch der Saharastaub hat seine schönen Seiten. Heute durften wir wie die meisten Anderen auch einen wunderschönen Sonnenaufgang erleben.  

02.03.2021

Ganz langsam kommt der Frühling, wir freuen uns drauf.

01.03.2021

Stolze Mamma mit Baby. Dieses Lamme durften wir heute Morgen bei uns auf dem Hof begrüssen. 

28.02.2021

Sonntag ist Waschtag. Heute mussten wir noch unseren Mietbagger reinigen, welchen wir für den Ersatz der Jauchegrubenabdeckung gebraucht haben. Der nächste Mieter kann sich über eine sehr saubere Maschine freuen. 

 27.02.2021

Die Abdeckung der Jauchegrube musste ersetzt werden, weil die alten Rundhölzer schon über 20 Jahre alt sind. Für die neue Abdeckung haben wir Tannen aus unserem Wald verwendet, welche wir im Januar vor dem grossen Schnee gefällt haben. 

23.02.2021

Der Frühling kommt! Dieser Märzenbecher (Leucojum vernum), blüht in einer unserer Wiesen. Sonst findet man Märzenbecher eher selten im Kulturland, diesem Exemplar scheint es aber zu gefallen.

18.02.2021

Berta, eines unserer zwei Engadinerschafe freut sich auf das Frühstück. 

10.02.2021

Heute ist Kuschelwetter, draussen schneit es. Obwohl Schafe eigentlich immer eine Jacke an haben, mögen sie es trotzdem im Winter an einen trockenen Ort zu schlafen. Kalte Temperaturen machen ihnen nichts aus, vor dauerhafter Nässe sollte man sie aber schützen. Unsere Schafe werden im Winter im Stall gefüttert und können bei trockenem Wetter täglich in den Laufhof, oder auf die Weide.

30.1.2021

Heute ist ideales Wetter um einen weiteren Teil des Schafstalls auszumisten. Schafmist ist übrigens ein super Dünger für unsere Wiesen und Weiden. Wir verwenden ausschliesslich Hofdünger und verzichten ganz auf Kunstdünger. 

 28.1.2021

Das grosse Warten auf den zweiten Gang. Auf dem Speiseplan steht Grassilage, welche wir im Sommer geerntet haben. Die Grassilage lagern wir als Ballen in Folie verpackt. Die Folien werden nach den Auspacken recycelt und wiederverwertet. 

23.1.2021

Mist raus, Stall frisch eingestreut, Schafe zufrieden. 

19.1.2021

Dieser kleine Herr mit Hut begrüsst uns nun jeweils beim Stall. Mögen ihm die Temperaturen gnädig sein, damit er noch lange weiter grüssen kann. 

17.1.2021

Unsere Tiere lassen wir im Winter auch in den Schnee. Nach anfänglichem Zögern tollen sie jeweils richtig herum und scheinen sich ebenfalls sehr über den Schnee zu freuen.

15.1.2021

Auch bei uns hat es so viel geschneit wie seit 15 Jahren nicht mehr. Der Schnee macht bei uns auf dem Hof keine grossen Probleme, weil wir genug freie Flächen haben um ihn zu lagern. Anders sieht es im Wald und bei den Hochstamm Obstbäumen aus. Im Wald sind diverse Äste und Sträucher gebrochen. Bei einem im Herbst 2019 gepflanzten Hochstamm Obstbaum die ganze Krone abgerissen. Diesen werden wir im Frühjahr ersetzen.

 11.1.2021

Die Waldarbeiten gehen weiter bis spät Abends, weil am Dienstag Schnee, Regen und Wind angekündigt sind. 

9.1.2021

Heute haben wir mit den Waldarbeiten weitergemacht. Da der Boden gut gefroren ist, konnten wir bereits viele Stämme mit dem Traktor zum Hof ziehen. 

 7.1.2021

Auch der Wald will gepflegt sein. Momentan sind wir im Wald und fällen Tannen die wir zu Holzpfählen für unsere Zäune verwenden. Aus den dickeren Tannen gewinnen wir Rundhölzer, die wir zum Bauen verwenden.

 5.1.2021

Heute haben wir entlang unserer Aussengrenze die Haselnusssträucher zurückgeschnitten. Die Sträucher werden in den nächsten Wochen gehackt und als Anfeuerholz für unsere Holzheizung im Mehrfamilienhaus verwendet. 

3.1.2021

Den zwei Neujahrsbabys geht es bestens. Auch der Mamma geht es gut. Die kleinen Damen suchen wir noch zwei schöne Namen. Habt ihr eine Vorschlag?

2.1.2021

Heute waren wir in unserem Wald unterwegs, auf der Suche nach Bauholz. Dieses benötigen wir für diverse Erneuerungen und Renovationen auf den Hof. Aus dem Teil der Bäume, welcher nicht zum Bauen verwendet werden kann, machen wir Brennholz. Nichts wird verschwendet.

1.1.2021

Am Neujahrstag durften wir zwei gesunde Lämmer begrüssen. Die kleinen sind von der Geburt noch etwas müde. 

31.12.2020

Unser Zuchtwidder Lenox geniesst die Grassilage. 


22.12.2020

Unser Kuschelschaf geniesst jede Streicheleinheit. 

 

21.12.2020

Am Samstag haben wir nun auch den dritten Stallteil ausgemistet. Den Schafen scheint es zu gefallen. In einem frisch bezogenen Bett schläft es sich einfach gut.

 

20.12.2020

Kerzenstreit

Eine Kerze ist klein und rund.
Nein, kann auch gross und eckig sein.
Meine ist gross und bunt,
Deine ist eckig und klein.

Nein, meine ist gross und rund,
Deine bunt und klein.
Nein, meine ist eckig und bunt,
Und rund kann sie auch sein.

Papperlapapp, ob eckig oder rund,
Ob gross, bunt oder klein,
Das ist doch wirklich einerlei;
Wichtig ist allein ihr Schein.

(© Hanna Schnyders)

 

13.12.2020

Adventszeit, Zeit der vielen Lichter.
Sie glitzern einfach wunderschön,
und leuchten Wärme auf Gesichter
von Menschen, die eilig gehen.

(© H.S. Sam)










 

12.12.2020

Heute haben wir nun auch den zweiten Teil des Schafstalls ausgemistet. Die Schafe freuen sch über das neue Bett. 

 

9.12.2020

 Wir hätten noch Platz für etwas mehr Schnee.

 

8.12.2020

Ökoheu am Morgen, vertreibt Kummer und Sorgen. Etwa die die Hälfte des Heus, welches von unserer BFF (Biodiversitäts förder Fläche) stammt, hat eine so gute Qualität dass es von den Schafen und Ziegen gerne gefressen wird. Der Teil welcher von den Tieren nicht gefressen wird, dient als Einstreue, welche dann später in der Form von Mist  die Wiesen und Weiden mit wichtigen Nährstoffen versorgt. 


 

6.12.2020

Das Jahr ward alt. Hat dünnes Haar.
Ist gar nicht sehr gesund.
Kennt seinen letzten Tag, das Jahr.
Kennt gar die letzte Stund.

Ist viel geschehn. Ward viel versäumt.
Ruht beides unterm Schnee.
Weiß liegt die Welt, wie hingeträumt.
Und Wehmut tut halt weh.

Noch wächst der Mond. Noch schmilzt er hin.
Nichts bleibt. Und nichts vergeht.
Ist alles Wahn. Hat alles Sinn.
Nützt nichts, dass man’s versteht.

Und wieder stapft der Nikolaus
durch jeden Kindertraum.
Und wieder blüht in jedem Haus
der goldengrüne Baum.

Warst auch ein Kind. Hast selbst gefühlt,
wie hold Christbäume blühn.
Hast nun den Weihnachtsmann gespielt
und glaubst nicht mehr an ihn.

Bald trifft das Jahr der zwölfte Schlag.
Dann dröhnt das Erz und spricht:
„Das Jahr kennt seinen letzte Tag, und du kennst deinen nicht.  (Erich Kästner)

 

5.12.2020

Heute wurde ein Teil des Schafstalls ausgemistet. Den Mist lagern wir auf unserem Mistlager zwischen. Im Nächsten Frühjahr und Sommer bringen wir den Mist auf unseren  Wiesen und Weiden aus. Da wir keine Mineraldünger mehr verwenden, sind wir sehr froh um den Schafmist. 

 

29.11.2020

Wir haben ein bisschen dekoriert und ein kleines Gedicht rausgesucht, für den 1. Advent:

Lustig, wie es flackert,
das Kerzlein am Baum
und mit seinem Licht wacker
festhält am Liebestraum.

Glücklich, wie es singt,
das Flämmlein mit dem Traum
und jedem Kind erzählt
vom Zauberbaum.

Müde, wie es blickt
das Lichtlein in der Nacht
und mit seiner Kraft geschickt
andere glücklich macht.

© Monika Minder

 

 

27.11.2020

Diesmal haben wir unsere Schafe bei Nacht und Nebel von der Weide geholt.

 

22.11.2020

Da wir uns täglich mehrere Stunden mit unseren Tieren beschäftigen, sind diese relativ zahm und posieren sogar für ein Selfie. 

Die Nacht verbringen die Schafe jeweils im Stall und bekommen Heu und Grassilage. Die Tage verbringen die Tiere auf der Weide, solange das Wetter schön ist. 

 

21.11.2020

Heute gab es bei uns den ersten Frost in diesem Herbst. Die Schafe und Ziegen haben das meiste Gras nun gefressen und werden im Stall gefüttert. Sie dürfen aber weiterhin täglich auf die Weide. 

Wenn das Wetter extrem schlecht ist, oder es sogar schneien sollte bleiben die Tiere im Stall und können sich die Füsse im Laufhof vertreten. So können wir die Grasnarbe auf den Wiesen und Weiden schützen. 

 

10.11.2020

Haben wir Frühstück gehört?





 

6.11.2020

Immer mit dabei bei der Arbeit im Stall ist unser Kater Sepp. 








 

28.10.2020

Bei Mamma ist es einfach am Schönsten.





 

24.10.2020

Auch bei uns hält der Herbst langsam aber sicher Einzug. 






 

20.10.2020

Sie ist die Chefin in unserer Hühnerschar, darum kann sie auch so schön staatstragend dreinschauen. 




 

14.10.2020

Was man bei der Arbeit nicht alles so findet. Dieser kleine Kerl konnte gerade noch rechtzeitig vor der Katze in Sicherheit gebracht werden. 




 

13.10.2020

Der Nachwuchs geniesst die Herbstsonne.






 

9.10.2020

Unsere Schafe werden zweimal jährlich geschoren. Am Freitag war es wieder so weit. Die Wolle wird anschliessend zu Bettwaren und Isolation verarbeitet. 






 

8.10.2020

Die ersten Lämmer in diesem Herbst. 







 

27.9.2020

Seit einer Woche können wir nun täglich Baumnüsse einsammeln. Diese werden dann anschliessen gereinigt und getrocknet.











 

25.9.2020

Flöckli möchte gerne ein Leckerli.






 

22.9.2020

Tolle Aussicht auf den Zürichsee und eine saftige Weide, was will Schaf mehr?






 








 

17.9.2020

Einen Tag nach dem Alpabtrieb hat man sich mehr oder weniger wieder an die Heimwiesen gewöhnt. 



 

16.9.2020

Sie sind wieder da! Heute geht für unsere Schafe ein schöner Alpsommer zu Ende, alle Tiere kamen gesund und munter zu Hause an. 






 







 

13.9.2020

Die kleine Sommerherde : Gerda, Melinda, Manuela und Rubens.

Am 16.9.2020 kommen ihre Freunde von der Alp, sie freuen sich bereits sehr.





 

8.9.2020

Letzter Schnitt für dieses Jahr. Bald kommen unsere Schafe von der Alp zurück, danach wird unser Grasland nur noch beweidet.

 

26.8.2020

Unsere jungen Schwedischen Blumenhühner könne nach einer kurzen Eingewöhnungszeit täglich ins Freie, wo sie sich frei auf dem Hof bewegen können. Die Nacht verbringen sie jeweils im Stall, wo sie von Marder und Fuchs geschützt sind. 






 

23.8.2020 

Heute haben wir erneut unsere Schafe auf der Alp Bitzi im Bisisthal SZ besucht. Auf dieser Alp werden die Tiere ständig durch einen Hirten betreut und somit bestens versorgt. 

Regelmässig nehmen wir alle Tiere zusammen und schauen uns jedes einzeln an, so können wir gewährleisten, dass wir im Herbst jedes Tier wieder gesund ins Tal bringen können.

 

15.8.2020

Heute haben wir mit selbst gezogenen Wildblumen Setzlingen, unsere #BFF (Biodiversitäts Förderflächen) aufgewertet. Damit wollen wir Insekten und Schmetterlinge unterstützen.

 

 

9.8.2020

Heute sind bei uns auf dem Hof drei junge Schwedische Blumenhühner eingezogen. Da sie im Gegensatz zu einem Hybridhuhn weniger Eier pro Jahr legen, sind sie nicht nach zwei Jahren schon völlig am Ende und können so mehrere Jahre bei uns bleiben und ihr langes Leben richtig geniessen.


Schwedische Blumenhühner (schwedisch: Skånsk blommehöna) sind ein seltener, alter schwedischer Landschlag des Haushuhnes.

Der Landschlag wurde um 1800 erstmals erwähnt und wäre in den 1970er Jahren fast ausgestorben. Die Landhühner zeichnen sich durch ein besonders vielfarbiges, „blumiges“ Gefieder aus, von dem sich auch der Name ableitet. Sie sind mit 2 bis 2,5 kg (Henne) bzw. 2,5 bis 3,5 kg (Hahn) der schwerste schwedische Landhuhnschlag. Die Hennen legen je nach Quelle ca. 150 bzw. ca. 180 cremefarbene Eier pro Jahr.

Die heutigen Bestände stammen von drei Gehöften in der schwedischen historischen Provinz Schonen. [1]

Daher auch ihr schwedischer Name "Skånsk blommehöna", der wörtlich übersetzt "Schonisches Blumenhuhn" bedeutet. (Wikipediaartikel)

 

2.8.2020

Heute haben wir unsere Schafe auf der Alp Bitzi im Bisisthal SZ besucht. Auf dieser Alp werden die Tiere ständig durch einen Hirten betreut und somit bestens versorgt.

Regelmässig nehmen wir alle Tiere zusammen und schauen uns jedes einzeln an, so können wir gewährleisten, dass wir im Herbst jedes Tier wieder gesund ins Tal bringen können.

 

 

29.7.2020

Mähen mit Weitsicht. Heute haben wir wieder Emd gemäht. Dieses wird jetzt zwei mal gewendet und so am Boden getrocknet, anschliessend kommt das Emd auf den Heustock. Vor dort wird es im Winter an unsere Tiere verfüttert.





 

27.7.2020

Die zwei kleinen Tümpel müssen mit Quwellwasser aufgefüllt werden, damit sie nicht ganz trocken fallen und Pflanzen nicht vertrocknen.

Die Tümpel haben wir als Leichgewässer für Frösche, Kröten und Molche angelegt.

 

Jeden Frühling werden sie nun zur Kinderstube dieverser Amphibien und sind somit ein wichtiger Beitrag an die Biodiversität.